Werner, C. zu den verborgenen Stolleneing. mit Klapptreppen

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Werner, C. zu den verborgenen Stolleneing. mit Klapptreppen

Beitragvon Volwo » Samstag 17. Januar 2009, 15:52

Cläre Werner zu den verborgen Stolleneingängen im Jonastal mit den 12-stufigen Klapptreppen/ Nottreppen.

Auschnitt Interview Harald Fäth mit Cläre Werner:
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 11. März 2009, 14:32

Servus,

wie müßte man sich einen solcherart "verborgenen" Stolleneingang denn vorstellen oder gibt es hierfür sogar Beispiele ??
Senkrecht oder waagrecht wäre m.M. auszuschließen, eher also der Geländeneigung angepaßt, halt "schräg". Die Tür ist zur Tarnung mit "Steinen besetzt", also wahrscheinlich ein ziemliches Schwergewicht.
Es käme vielleicht eine Schiebetür oder eine hydraulische betätigte "Klappe" in Frage. Die 12-stufige Nottreppe stellt einen Höhenunterschied von ca. 2,50 bis 3 m dar, dies könnte auf einen Notausgang hindeuten, oder wie seht ihr das ??
Mal ganz abgesehen von der Vertrauenswürdigkeit manch anderer "Zeitzeugen", aber so was denkt man sich doch nicht so einfach aus, oder ?
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Beitragvon Bernd » Mittwoch 11. März 2009, 15:04

Hmm, mal angenommen:

Der Stolleneingang geht schräg nach unten. Die Tür könnte dann tatsächlich ne "mechanische Klappe" nach oben sein. Bedeckt mit Steinen, Bruchstein, etc.
Dann wäre diese Nottreppe aber innerhalb des Berges. Also würde auch ein "schnelles wegnehmen" keinen Sinn machen. Das bräuchte man ja in dem Falle nicht. Weil: Wenn Klappe zu, Treppe unsichtbar.

Was gibt´s noch für Möglichkeiten?

Stolleneingang oben an ner Felswand ??? Nottreppe kann dann in den getarnten Eingang gezogen werden?

Bernd
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 11. März 2009, 15:47

Frau C.W. sprach ja von einem ersten oder zweiten Stollen von Arnstadt kommend. Ob es sich hierbei auch um diese Nottreppe handelt, bleibt offen; die "bekannten" Stollen 24 oder 25 sind ja wohl auszuschließen.

Ich stelle mir das Ding wie eine Auszugsleiter z.B. in den Dachspitz vor, die angestellte Leiter geht im Weg rum (behindert den "Durchgangsverkehr") und ist von daher schnell entfernbar, ergo wahrscheinlich ein Notausgang. Die fehlende Leiter wäre sicher kein wirksames Hindernis, falls jemand die Klappe tatsächlich gefunden und von außen geöffnet hätte.
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Beitragvon Erbse » Mittwoch 11. März 2009, 19:34

Augustiner hat geschrieben:Frau C.W. sprach ja von einem ersten oder zweiten Stollen von Arnstadt kommend.... die "bekannten" Stollen 24 oder 25 sind ja wohl auszuschließen....


müssen es denn die Stollen im Thal sein von denen hier die Rede ist? Kann es sein daß es noch Bauwerke in anderer Richtung oder Gegend im Bereich Ohrdruf, Luisenthal, Gotha, Arnstadt gibt?
Zuletzt geändert von Erbse am Mittwoch 11. März 2009, 19:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Bernd » Mittwoch 11. März 2009, 19:37

Genau DAS hab ich mich vorhin auch gefragt, als ich mir das LUBI vom Tal angesehen hab.
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Beitragvon Erbse » Mittwoch 11. März 2009, 19:41

Und dann schwebt mir immer die Frage im Kopf herum, was wird unter dem Begriff "Burg" verstanden? Es gibt ja auch in dem Bereich die "Alte Burg"?
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 11. März 2009, 21:01

Hier noch mal das Originalzitat zu den Treppen:

Cläre Werner:
Nur Horizontalbretter und kein Vertikalbrett, Trittbretter aber hinten kein Brett.

Und das konnte man wegnehmen.

Die ganze Tür von aussen mit Steinen verkleidet so dass Sie nicht sahen, dass das ein Eingang war.

Und als wir aber hin kamen… da war die Leiter, ne Leiter nicht, die Nottreppe war angesteckt, angestellt, so dass wir vielleicht über zwölf schätzungsweise vielleicht Stufen rein konnten.

Die Stufen diese Notstufen hätte man sofort wegnehmen können, so dass man von ausen überhaupt nichts sah.

Die anderen Eingänge haben auch solche falschen,also solche unvollkommenen Treppen gehabt.
Also nur Horizontalbretter und hinten kein, also nicht wie eine Treppe…

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Beitragvon Erbse » Mittwoch 11. März 2009, 22:14

horizontal ist so: -------------------------------------
vertikal ist so:
/
/
/
/
/
/
/
oder?
und wie öffnet man den Zugang von außen?
Wo ist der Baumstamm den man drücken muß?
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Beitragvon hurryup » Donnerstag 12. März 2009, 10:39

Hi

bei der Treppe kann es sich doch um eine gewoehnliche Bautreppe handeln,wie hier im Bild zu sehen:

http://www.hood.de/img/thumbs/1504/15045736.jpg

Die geschilderte Tarnung des Eingangs halte ich fuer eine Massnahme,die in der Luftueberlegenheit der Alliierten begruendet war. Die heute noch vorhandenen Luftbilder der Baustelle zeugen doch von relativ ungenierten Tagesueberfluegen mit Aufklaerunsgflugzeugen. Eine solche Tarnung hatte auch gegen lokale Informanten/Spione geholfen. Eine getarnte Tuer mit Geheim-Machanik oder - Schalter wie in Indiana Jones schliesse ich aus.

Die von C.W. beshriebene Tarnung haette nach einer vollstaendigen Nierderlage und Besetzung des Arelas mit gegnerischen Truppen kaum ihre Wirksamkeit behalten. Besonders als Zugangstarnung ist das schwer vollstellbar,fuer ein Depot koennte es wohl eher in Frage kommen.
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

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Beitragvon Hans-Jürgen Räppold » Donnerstag 12. März 2009, 11:38

Ich interpretiere die Aussagen von C. Werner etwas anders:
So wie ich die Aussage verstehe, wurde die Nottreppe o. ä. dazu genutzt um zum eigentliche Zugang/Notausstieg zu gelangen. D. h., die Treppe befand sich außerhalb der Anlage. Dass der Zugang/Notausstieg über dem anstehenden Gelände lag, könnte zwei Gründe haben: 1. das Gelände sollte in diesem Bereich aufgefüllt werden oder 2. ähnlich einem Berg- oder Burgfried - deren Zugänge ja auch im ersten Stockwerk lagen - einen weiteren Schutz bieten (dies käme auch den damaligen Schwärmereien von Ritter- und Burgentum, Rittersälen usw. nahe).
Gruß Jürgen
LG
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Beitragvon Augustiner » Donnerstag 12. März 2009, 18:29

Hans-Jürgen Räppold hat geschrieben:Ich interpretiere die Aussagen von C. Werner etwas anders:
So wie ich die Aussage verstehe, wurde die Nottreppe o. ä. dazu genutzt um zum eigentliche Zugang/Notausstieg zu gelangen. D. h., die Treppe befand sich außerhalb der Anlage.
Gruß Jürgen


Ja, von der Beschreibung her stimmt das sicher so.
Es könnte sich also tatsächlich eher um so eine Bautreppe handeln, wie sie z.B. auch am Biensteinkopf abgebildet sind. Man findet die Dinger ja auch an heutigen Baugruben.
Ohne Ortsangabe bleibt wiederum alles Spekulatius, aber immerhin sehr hübsch ausgedacht ?!
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Beitragvon Augustiner » Freitag 13. März 2009, 17:32

Erbse hat geschrieben:Und dann schwebt mir immer die Frage im Kopf herum, was wird unter dem Begriff "Burg" verstanden? Es gibt ja auch in dem Bereich die "Alte Burg"?


Die "Alte Burg" ist bei Maempels Aussicht, wobei sie dort gleich 2x in der Topo eingetragen ist.

Für "Burg" kommt ja eigentlich nur die Wachsenburg oder die Villa von Dr. Mühlberg in Frage.
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Beitragvon Volwo » Freitag 13. März 2009, 17:44

nicht ganz :D (-oo-)
Die Burg, nach der Erbse frug, ist DIE Burg, oder auch "Zamoc", nach der die Russen und Amis weiland suchten.
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Beitragvon Muchas Grazias » Sonntag 19. Dezember 2010, 17:54

Ich war Heute im Tal und habe versucht Frau Werners Wegbeschreibung zu folgen und es passt Alles ins Bild.

Ich bin hinter der einen Brücke in die Waldstraße (nicht Bittstädter Serpentinen), immer weiter um die Kurve rum und Rechts vom Weg fand ich die Felswand (vor der natürlich nach all den Jahrzehnten viel Erde liegt). 12 Treppenstufen kann völlig passen. Ebenso, dass darunter eine Feldbahn vorbeigeführt haben kann.

Da, wo an dieser Felswandf freier Karst zu sehen ist, hat Jemand von Euch ja offensichtlich schon gewühlt. Sieht man eindeutig.

Wie ist der Status dieser Stelle?

Könnt ihr mir gerne auch per PN sagen.

LG.
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Beitragvon Neugier » Sonntag 19. Dezember 2010, 18:34

Kannst du nochmal genauer sagen wo du warst. Welche Brücke z. Bsp.
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Beitragvon spechty » Dienstag 25. Januar 2011, 16:04

Bernd hat geschrieben:Was gibt´s noch für Möglichkeiten?


Demenz würde ich ausschließen, die war damals
noch nicht so häufig. [-nich-]
Die Dame klingt ganz resolut und weiß, was sie sagt.

Bei allen erwähnten Baulichkeiten müßte doch nach so langer Zeit ein ganz schöner Verfall eingesetzt haben?
Wenn es da neue oder private Erkenntnisse gibt, wäre es schon interessant, da etwas zu erfahren.
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Beitragvon MunaUede » Dienstag 25. Januar 2011, 20:33

Gibt es davon ggf. ein Lubi??
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Beitragvon spechty » Mittwoch 26. Januar 2011, 16:41

MunaUede hat geschrieben:Gibt es davon ggf. ein Lubi??


Ich nehme an, die Tarnung aus der Luft war das A und O bei solchen Vorhaben. Viel dürfte es nicht bringen.
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 26. Januar 2011, 19:20

MunaUede hat geschrieben:Gibt es davon ggf. ein Lubi??


Vom Gebiet Ohrdruf/Luisenthal/Gossel/Arnstadt
gibt es sogar sehr gute und vor allem zeitversetzte Aufnahmen bis zum Maßstab 1:8000 hinunter.
Dies ist, wie ich nebenan bzw. auch hier im Luftbildforum schon beisteuerte, bei Leibe keine Selbstverständlichkeit.
Und wenn ich irgendwas sehe, wird es hier im Forum auch sehr zeitnah eingestellt.
Wie war gleich wieder die Frage..........?
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Beitragvon kps » Mittwoch 26. Januar 2011, 19:59

Augustiner hat geschrieben:Vom Gebiet Ohrdruf/Luisenthal/Gossel/Arnstadt


Netter Versuch xD

Ohrdruf/Luisenthal/Gräfenroda/Arnstadt

Kannste aber in die gleiche Tonne werfen wie AWO.


[-aua-]
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Beitragvon Volwo » Mittwoch 26. Januar 2011, 20:05

Augustiner hat geschrieben:Ohrdruf/Luisenthal/Gossel/Arnstadt
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon Augustiner » Mittwoch 26. Januar 2011, 20:12

kps hat geschrieben:
Augustiner hat geschrieben:Vom Gebiet Ohrdruf/Luisenthal/Gossel/Arnstadt


Netter Versuch xD

Ohrdruf/Luisenthal/Gräfenroda/Arnstadt

Kannste aber in die gleiche Tonne werfen wie AWO.


[-aua-]
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Ich lasse es eben auf jeglichen Versuch ankommen - warum auch nicht ?
Ich gucke nur Luftbilder und ziehe einen Abgleich zu möglichst verschiedenen topografischen oder anderen Karten.
Das war's dann auch schon [bart]
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Beitragvon spechty » Mittwoch 26. Januar 2011, 21:10

kps hat geschrieben:
Netter Versuch xD
Kannste aber in die gleiche Tonne werfen wie AWO.
kps


Ups. Da fehlt mir das Insiderwissen, oder was ist damit gemeint ? -()-
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Beitragvon kps » Mittwoch 26. Januar 2011, 21:16

Die Abkürzung AWO wirst du nicht auf einem Dokument von damals oder den Aussagen der Verantwortlichen lesen, die kurz nach dem Krieg aufgenommen wurden.

Wenn ein Zeuge heute immer und immer wieder in seiner Aussagen AWO, AWO, AWO wiederholt, ist dies ein Zeichen auf die Unglaubwürdigkeit. AWO hat wohl mal Jemand aus Wechmar kreiert, um seinen Wohnort oder Lieblingsort mehr in den Vordergrund der Jonastalforschung zu bringen. Ab einem gewissen Zeitpunkt taucht die Abkürzung vermehrt auf - evtl. auch als Unterschrift der "Fälscher" so wie bei Graffiti-Sprayern ein geheimer Schriftzug.

Egal - Mit S III und Olga bist du dabei, gehst über LOS und sparst dir viel Ärger.

MfG
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...Mist. Jetzt habe ich moderiert!!! [-nich-] Kommt halt mal vor. Sorry
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