vom 30.10.2010, 14:04

Kombi-Ticket für die Geschichtsinsel - www.geschichtsinsel.de

Kombi - Ticket bis Jahresende
Die "Geschichtsinsel Arnstadt für Verkehrs- und Zeitgeschichte" möchte sich weiter etablieren. Ab sofort gibt es eine Kombieintrittskarte für das "Dokumentationszentrum Jonastal" und dem Lokschuppen des "Bahnbetriebswerk Arnstadt/hist. e.V". Der Preis für diese Karte beträgt 9€ und berechtigt zum ausgiebigen Besuch der beiden Ausstellungen - eine lohnenswerte Alternative gegebüber dem Einzelpreis.

Der Begriff Geschichtsinsel Arnstadt
Als Geschichtsinsel Arnstadt für Verkehrs- und Zeitgeschichte bezeichnet man Gesamtheit der Anlage im Rehestädter Weg 4. Hier findet man drei Vereine der Bahn- und Zeitgeschichte. Dazu gehören der Förderverein Bahnbetriebswerk Historisch e.V., der Jonastalverein e.V. (GTGJ) sowie der Modellbahnverein. Zentraler Punkt der Anlage ist das Bahnbetriebswerk mit seinen historischen Eisenbahnfahrzeugen. Der Modelbahnverein zeigt dieses Werk verkleinert in der Spurweite H0 und der Jonastalverein erinnert an die Konzentrationslager in der Umgebung von Arnstadt und Ohrdruf.

Buchankündigung: Tatort Jonastal - Das Außenkommando S III von Buchenwald - vom 26.07.2010


Buchankündigung: Tatort Jonastal

Voraussichtlich am 10. September 2010 wird ein lange erwartetes und wohl auch viel diskutiertes Fachbuch über das Jonastal - speziell über das Außenkommando S III von Buchenwald - erscheinen. Autor ist der Geschichts- und Heimatforscher Klaus-Peter Schambach aus Crawinkel im Landkreis Gotha. Klaus-Peter Schambach hat sich in den vergangenen Jahren bereits einen Namen gemacht bei der Aufklärung des gegen Kriegsende im Jonastal durchgeführten Bauvorhabens S III, das im Wesentlichen als wohl letztes begonnenes Führerhauptquartier interpretiert werden kann. Der Autor hat dabei bisher besonderes Augenmerk auf eine gesamtzusammenhängende Betrachtung der Region um das Jonastal gelegt.

Zu seinem speziellen Forschungsgebiet zählt so beispielsweise auch die Erforschung der nicht weit vom Jonastal entfernten, zwischen Ohrdruf, Crawinkel, Wölfis und Luisenthal gelegenen ehemaligen Luftmunitionsanstalt Crawinkel (LMuna 1/IV). Zum Mythos des legendären Eisenbahnwaggons von Compiègne, in dem der Waffenstillstand von 1918 und auch der Waffenstillstand mit Frankreich von 1940 vereinbart wurde, hat Klaus-Peter Schambach gemeinsam mit Dankmar Leffler 2006 das Buch "Geheime Fahrt ins Vierte Reich?" publiziert, in dem es den beiden Autoren gelingt, den Weg des Waggons detailliert bis hin zu seiner Zerstörung bei Crawinkel nachzuzeichnen.

Umzug nach Arnstadt - vom 15.01.2008

ARNSTADT (gs). Der Jonastalverein verlegt derzeit sein Dokumentationszentrum von Wölfis nach Arnstadt. Derzeit wird die Ausstellung in Räumen des Bahnbetriebswerks im Rehestädter Weg aufgebaut.

Es war kein Abschied im Zorn. Im Gegenteil. Der Verein dankte den Wölfiser Einwohnern für die gute Aufnahme, die rege Anteilnahme und Unterstützung. Gut dreieinhalb Jahre war der Verein im Ort präsent. Am 5. Juni 2004 war dort das Dokumentationszentrum des Jonatalvereins eröffnet worden. Nur - die Räumlichkeiten reichen mittlerweile für die immer umfangreicher werdende Sammlung nicht mehr aus. Schließlich will man die Öffentlichkeit an den Ergebnissen der Forschung zum Thema Baustelle Jonastal und S III teilhaben lassen.

Deshalb versuchte der Verein seit längerem größere Räume zu finden, so Vorstandsmitglied Peter Schmidt. Da der Verein ohnehin in Arnstadt eingetragen ist, lag es nahe, dort auf Suche zu gehen und man wurde schließlich fündig. Ab Frühjahr des Jahres sollen die neuen Ausstellungsräume im historischen Bahnbetriebwerk Arnstadt auch der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Eine aus Sicht des Jonastalvereins glückliche Konstellation. Zum einen befindet sich das neue Domizil in einem technischen Denkmal, zum anderen gibt es eine unmittelbare Verbindung zur Bahn. Zur offiziellen Neueröffnung - voraussichtlich am 4. April - wird auch das Modell der Baustelle Jonastal im Maßstab 1:200 zu sehen sein, das vom Gräfenrodaer Verein für historische Technik und Eisenbahngeschichte geschaffen wurde.

TA online vom 15. Januar 2008

Gedenken der Opfer des KZ-Außenlagers im Jonastal - vom 05.04.2008

Arnstadt (dpa/th) - An der Gedenkstätte Jonastal bei Arnstadt ist der Opfer des KZ-Außenlagers S III gedacht worden. Die Außenstelle des NS-Konzentrationslagers Buchenwald war am 5. April 1945 von der US-Armee befreit worden. »Die Aufarbeitung der Geschichte des Jonastals zeigt auf erschreckende Weise, wozu Menschen fähig sein können«, sagte Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski (CDU) laut Mitteilung. »Die Opfer sollen nicht vergessen sein.« Bei dem »Sonderbauvorhaben« mussten in den letzten Kriegsmonaten zwischen 24 000 und 40 000 Häftlinge 25 Stollen in die Muschelkalkhänge des Jonastals treiben. Der Zweck ist bis heute umstritten.
Quelle: Thüringer Landeszeitung, 05. April 2008

TrÜbPl Ohrdruf - Nur noch kleine Kaliber - vom 29.11.2006

Quelle: Thüringer Allgemeine für den Ilmkreis

Nur noch kleine Kaliber

OHRDRUF (gs). Die Kettenspuren sind längst zugewuchert, der letzte Schuss aus einer Panzerkanone ist eineinhalb Jahrzehnte her. Auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf sind 20 Millimeter-Geschosse das "dickste Kaliber". Aber selbst deren Tage sind gezählt. Die Anwohner wird es freuen. Auch wenn schon lange kein Irrläufer mehr außerhalb des Übungsgeländes landete.

Es ist ruhiger geworden auf und um den Truppenübungsplatz. Unmittelbar nach der Wende gab es massive Forderungen, den Platz zu schließen. Vor zwei Jahren, als solche Planspiele im Bundesverteidigungsministerium diskutiert wurden, gab es massiven Protest. Die anliegenden Kommunen und Kreise fürchteten einen herrenlosen Platz. Schließlich ziehen das angeblich in den Stollen unter dem Platz versteckte Bernsteinzimmer und die Legenden über hier angeblich getestete Geheimwaffen immer wieder "Forscher" an. "Die flexen schon mal Stahlgitter auf und kriechen in die Stollen", weiß Platzkommandant Andreas König zu berichten.

Der Hauptmann ist nach eigener Aussage Chef "eines Servicebetriebes der Bundeswehr". Das klingt ebenso wenig

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