Mittelpunkt der Arbeit des Vereines ist das Dokumentationszentrum im Lokschuppen in Arnstadt. Die Dauerausstellung beinhaltet Dokumente, Fotos, originale Ausstellungsstücke, ein Stollennachbau sowie ein Modell der Baustelle Jonastal im Maßstab 1:200. Diese nachgebildete Jonastalbaustelle ermöglicht einen einmaligen Blick zurück ins Jahr 1945 und erläutert die Ausbaustadien und Arbeitsabläufe, Bahnlinien, Versorgungswege sowie das direkte Umfeld der Anlage.

Der interessierte Besucher erfährt außerdem Details zu den Nachrichtenämtern, der LMuna Crawinkel, originalen Fundstücken aus dem Jonastal und vielem anderen mehr.

Im zweiten Teil der Ausstellung werden die Häftlingsschicksale thematisiert. Anhand originaler Foto- und Videodokumenten werden die Zustände bei der Befreiung der Konzentrationslager dem Besucher auf mahnende Weise vermittelt.

 

Hier zeigt ein weiteres Modell das Lager Espenfeld. Es hatte eine relativ kurze Geschichte, da es erst im Januar 1945 errichtet wurde. In dem ortsnah zum Jonastal aufgebauten Zeltlager waren etwa 1500 vor allem Russen, Polen und Tschechen untergebracht. Sie arbeiteten vorrangig an den Stollen und verlegten Versorgungsleitungen.

Die Inhalte der Ausstellung und deren Gestaltung sind ausschließlich in Vereinsarbeit entstanden. Die Mitglieder des Jonastalvereins halten sich dabei vor allem an Beweisbares. Zeitzeugenaussagen, Dokumente, Karten und Fotos werden gesammelt und auf ihre Richtigkeit überprüft. Die Forschungsergebnisse werden dann in die Ausstellung integriert. Auch die Technischen und Baulichen Veränderungen erfolgen in Vereinsarbeit.

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