Kalugin, Lloyd - Underground factory not far from Ohrdruf

Allen, Cibuzar, Werner, Wyst, Korte, Rosenbaum, Hermes, Zehnel, Mc Leod, Lindner, Kummer, Kortunov, Kalugin, Heimann, Wander u. v. m.

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Re: Yo!

Beitragvon Volwo » Freitag 21. Januar 2011, 13:54

tom32 hat geschrieben:Warum sieht sich das niemand vor Ort an?

;-))

lg
Tom


Das wurde vor kurzem an andere Stelle schon beantwortet. In Kürze: für viele zu große Entfernung, zuwenig Leute, die konstruktiv mitmachen, wenig Zeit, andere wichtigere Aufgaben, die im Verein erledigt werden müsssen, Arbeit und Beruf, Familie usw.

Wie wärs, Deinen nächsten Kurzurlaub machst Du in Thüringen.
Von Wien nach Arnstadt sind es zwar 700 Kilometer, aber wenn man wirklich will.....

Bei der Gelegenheit kannst Du, bevor es zum Schneekopf geht, unser Dokumentationszentrum in Arnstadt besichtigen und eine Führung durch das Jonastal mitmachen.


____________________________________________________________
Zu den Speichen (Aussage Allen) gab es schon etliche Theorien. Wären die Speichen so lang, kommt man auf hunderte Kilometer von Stollen, das erscheint mir etwas viel.
Hier eine Auswahl zu den Speichenrädern:
http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... ght=spokes
http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... ght=spokes
http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... ght=spokes





PS: Du hast vergessen, das Forum zu nennen, worum ich Dich bat.
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Beitragvon Mercedes-Diesel » Freitag 21. Januar 2011, 14:56

Ich habe mal ein bisschen zum Schneekopf zusammen getragen.
Die Entfernung (Luftlinie) zu den Stollen im Jonastal beträgt etwas über 18 km.

Der Berg ist Vulkanischen Ursprungs, besteht aus Porphyr, die zur Andesit/Basalt-Familie gehören.

Hier findet man z.b. die Schneekopfkugeln, welche meist vollständig mit Achat, Chalcedon oder Quarzkristallen (Druse) gefüllt ist.
Soviel zur Mineralogie :D

Im Zweiten Weltkrieg hatte der Schneekopf eine Funktion in der Luftaufklärung im mitteldeutschen Raum. 1945 wurde er zunächst von US-Truppen, dann von der Roten Armee besetzt.

Das Schneekopfgebiet wurde am 1. März 1960 zum militärischen Sperrgebiet erklärt und diente bis zur Räumung am 15. Februar 1994 als sowjetischer Station zur Fernmeldeaufklärung

Unterhalb des Schneekopfes liegt dass Waldhotel "Schmücke". Auf deren Speisekarte ist am Ende etwas über die Historie des Berges zu Lesen.
Hier steht geschrieben: In den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges wurde die Schmücke durch starken Beschuss beschädigt. Das Gebäude wurde erst 1954 / 55 wieder aufgebaut.

LG
Andreas
Grüße Andreas

Bild

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Uboot

Beitragvon hurryup » Samstag 22. Januar 2011, 05:07

Hi

sieht doch sehr nach Uboot aus. Wenn es ein deutsches Uboot ist,und wenn es aus dem WW2 stammt,koennte es ein XXI sein. Hier ein Foto:

http://commondatastorage.googleapis.com ... 604070.jpg

Wie in dem Video sieht man auf dem Bild einen rechteckigen Durchgang und ein Rundschott. Ein Bunker mit soviel Technik vollgestopft auf so eingem Raum macht keinen Sinn,ein Uboot schon.
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

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Beitragvon Under » Samstag 22. Januar 2011, 11:52

bezieht mal gräfenroda mit seiner bahnlinie in die überlegungen mit ein
"Ich möchte einmal darin stehen, worüber wir unser Haus haben!"

www.addpicture.de
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Beitragvon Burg » Samstag 22. Januar 2011, 12:50

Ja, Gebiet zwischen Gräfenroda und Autobahnbrücke
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Beitragvon deradel » Montag 24. Januar 2011, 19:55

Auf meiner Karte geht unterhalb der Lütsche ein "Gerastollen" ab, könnte es sein das man da irgend was von der Wasserversorgung gefilmt hat.

Zumal der Zustand viel zu sauber wirkt als das es eine verlassene alte Anlage ist!

Grüße
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Beitragvon Burg » Montag 24. Januar 2011, 20:25

"Gera-Stollen" entstand nach dem Krieg.
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Beitragvon deradel » Montag 24. Januar 2011, 23:05

Das meine ich doch Burg, man könnte ja was ganz normales gefilmt haben und nicht eine vermeintliche Anlage aus 33-45 die aussieht als wäre sie noch im Betrieb.

Grüße

PS. der Stollen ist schon sehr lang...
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Beitragvon Burg » Dienstag 25. Januar 2011, 09:02

Ich möchte in diesem Zusammenhang auch an den Thread
Bahnbogen Frankenhain und an den Grafengrund erinnern.
Dem hätte man damals weiter nachgehen müssen.
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Re: Kalugin, Lloyd - Underground factory not far from Ohrdru

Beitragvon hurryup » Samstag 26. Februar 2011, 23:24

Hi

mal ein paar allgemeine Gedanken von mir zum Thema >V2 factories<

Zuerst einmal muss ich eingestehen,dass ich meistens an eine komplette Produktionsanlage denke,wenn ich V2 Factory lese(also mit Aluminium-Anlieferung an einem Ende und der fertigen,startbereiten V2 am anderen)

Wenn man aber nun an dezentrale Produktion denkt,kann es schon ein Reihe von u-verlagerten V2 Zulieferern gegeben haben. Letztlich waren aber alle nur Teil EINER Fabrik oder EINER Endmontage Einrichtung. Fuer den einfachen US Soldaten,der als Teil der allgemeinen Infanterie eine solche Anlage vorfand, musste es ja entweder eine V1 oder V2 sein. Ich glaube nicht,dass sein Wissen ueber die 2 sehr bekannten Typen von deutschen Raketen hinausging. Haette er eine Fabrik fuer Teile einer Wasserfall, Natter, Rheinbote ,Enzian oder dergleichen gesehen,waere das bestimmt auch als V2 Factory wahrgenommen worden. Die Mission waren ja V2.. Nur wenige Experten konnten anhand von Produktionsanlagen und Halbprodukten auf des eigentliche Endprodukt schliessen,wenn nicht gerade die Endmontagehalle gefunden wurde. ALSOS oder CIC Angehoerige wussten da sehr viel mehr ueber die >German Missile Projects< und haetten sicherlich eine etwas genauere Einschaetzung ueber die Art der vorgefunden Anlage abgeben koennen. Der einfache GI wurde vielleicht sogar gezielt im Glauben gelassen,eine V2 Factory gefunden zu haben(Gruende wie Geheimhaltung,Propaganda spielen da mit hinein)
Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.

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Re: Kalugin, Lloyd - Underground factory not far from Ohrdru

Beitragvon Luchs » Sonntag 27. Februar 2011, 09:34

Volle Zustimmung, das hatte ich hier auch schon angedeutet. Möglicherweise sind auch Zulieferer gemeint. Ich denke da so an Treibstoffbehälter (MAKO, vgl. GTGJ Nr.3, S.22) oder Siemens-Halske als Produzent für Steuerelektronik.
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Re: Kalugin, Lloyd - Underground factory not far from Ohrdru

Beitragvon Neugier » Montag 28. Februar 2011, 15:19

Wird wohl nirgends was zu sehen oder gar zu mesen sein. Wenn es was gab, dann ist das längst dicht. Fünf km Tunnel sind jetzt nicht der ganz große Hit, das sollte schon möglich sein. Wenn es aber einen Tunnel vom Jonastal bis zum Schneekopf gäbe, dann gewiss nicht nach oben. So ein Tunnel käme irgendwo unter diesem Berg raus. Ob man dann nach oben Schächte macht ist natürlich eine andere Frage, aber der Eisendeckel ist schon lange weg, wenn er denn da war.

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Re: Kalugin, Lloyd - Underground factory not far from Ohrdru

Beitragvon Luchs » Montag 28. Februar 2011, 16:04

Neugier hat geschrieben:Fünf km Tunnel sind jetzt nicht der ganz große Hit, das sollte schon möglich sein.
Ich halte fünf Kilometer Tunnel für einen ziemlich großen Hit. Bei einer sehr optimistischen Vortriebsleistung von 1000m/Jahr und eines Baus von zwei Seiten wären das 2 1/2 Jahre Bauzeit. Vergleiche mal Brandleitetunnel oder selbst neuzeitliche Tunnelprojekte mit modernster Technik. Oder die Längen der Jonastalstollen nach fünf Monaten. No way, es sei denn, es wären bereits Hohlräume in riesigen Ausdehnungen vorhanden gewesen.
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Re: Kalugin, Lloyd - Underground factory not far from Ohrdru

Beitragvon Neugier » Dienstag 29. März 2011, 07:55

Also die Jonastalstollen können kaum herhalten, denn in dem Material kommt man gut voran. Natürlich ist das abhängig vom Material, der Anzahl der Arbeiter und der Technik und natürlich der Bauzeit. Auch die Nutzung von vorhandenen Hohlräumen , wie du sagst, erleichtert die Sache. Wir sollten nicht immer davon ausgehen, dass die Stollen im Jonastal, so wie man sie sieht, von 15-tausend Häftlingen in einem halben Jahr gebaut wurden. In Salzbergwerken, wie Sondershausen, gibt es hunderte von Kilometern.
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